kickstart Definition für Variable Festplatten Grössen

Möchte man mittels kickstart ein RHEL/CentOS automatisiert aufsetzen, ist es etwas ungenau dokumentiert, wie man die Partitionierung macht, so dass der Rest des Platzes einfach in der Volume Group landet.

Die folgende Definition hilft dabei:

ignoredisk --only-use=sda
reboot
 
bootloader --location=mbr
zerombr
clearpart --all --initlabel
part     /boot  --fstype ext4    --size=1024
part     pv.01                   --size=1 --grow
volgroup system pv.01
logvol   /      --fstype="xfs"   --size=16384     --name=root --vgname=system
logvol   /home  --fstype="xfs"   --size=5120      --name=home --vgname=system
logvol   swap   --fstype="swap"  --size=1024      --name=swap --vgname=system

Mittels ignoredisk wird nur sda gebraucht, so dass man später die Festplatte (mittels –ondisk) nicht mehr angeben muss, zerombr löscht den Master-Boot-Recrd (MBR) und clearpart löscht die Partitionen.

Danach wird mit part /boot die Boot-Partition erstellt.

Mittels part pv.01 –size=1 –grow kreiert man dann ein LVM Physical Volume dass so gross wird wie der verfügbare Plattenplatz.

Nun kann man mittels logvol die Partitionierung der restlichen Volumes erstellen; was übrig bleibt, landet als verfügbarer Platz in der Volume Group.

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Steven Varco

Steven ist ein Redhat RHCE-Zertifizierter Linux-Crack und ist seit über 18 Jahren sowohl beruflich wie auch privat auf Linux spezialisiert. In seinem Keller steht ein Server Rack mit diversen ESX und Linux Servern.

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